Andrang auf allen wichtigen Verkehrsrouten
Donnerstag 03 Januar 2008 15:06:22
Weitere Straßenbauprojekte 2008 geplant
2007 war ein Jahr der großen Straßenbauprojekte, heuer soll es eine Fortsetzung geben. Auch die Verkehrswege für die Euro 2008 werden geplant.
| Altersbergbrücke wird nach Euro saniert Geplant sind der Bau der Umfahrung Völkermarkt und die Umfahrung Bad St. Leonhard. Im Frühling werde die zweite Röhre des Katschbergtunnels eröffnet. Für die Fußball-Europameisterschaft 2008 werde die Sanierung der Altersbergbrücke auf der Tauernautobahn ausgesetzt. Verkehrsreferent Gerhard Dörfler (BZÖ) sagte, man habe mit der ASFINAG gesprochen. Vor Juni werde die Brücke in beiden Richtungen zweispurig befahrbar sein. Erst nach der Euro und der Sommersaison werde die misslungene Fahrbahn Richtung Salzburg abgetragen und neu aufgebaut. Fixiert sei auch, dass in diesem Abschnitt der Tauernautobahn die Section-Control wieder eingerichtet werde, möglichst noch vor Beginn der Euro. |
| Verkehr zur Euro wird dreigeteilt Laut Schätzungen von Experten werden zu den jeweiligen EM-Spielen bis zu 100.000 Gäste erwartet. Das bedeutet auch großen Andrang auf allen wichtigen Verkehrsrouten: aus Deutschland über die Tauernautobahn, aus Polen über die Süd-, aus Kroatien über die Karawankenautobahn und über die Loiblpassstraße. Dörfler sicherte zu, es werde für die heimische Bevölkerung deshalb keine großen Probleme geben, auch nicht im Pendlerverkehr: "Der Verkehr wird dreigeteilt sein. Im Incoming-Bereich wird viel über den Flugverkehr abgewickelt. Es wird die Bahn eine Riesenrolle spielen, die ÖBB haben 1.500 Sonderzüge vorbereitet. Auch das Auto wird Teil des Verkehrs sein. Es wird darum gehen, diesen Verkehr gut zu planen." |
| Ausbau der S37 rascher geplant In der Landesregierung sei eine Million Euro für ein Verkehrskonzept genehmigt worden, das bereits fertig sei. Während der Spieltage werde der öffentliche Verkehr auf Halbstundentakt umgestellt, so dass Fußballfans nicht mit ihren Autos zu den Spielen anreisen müssen. Zum Streitthema im Jahre 2007, der Schnellstraße zwischen St. Veit und Klagenfurt, sagte Dörfler, die ersten Sicherheitsmaßnahmen wie Fahrbahnteilung und Einrichtung von Rumpelstreifen hätten sich bewährt. In Gesprächen mit der ASFINAG habe Dörfler erreicht, dass nun eine beschleunigte Planung unter Kärntner Führung erfolgen werde. Was Dörfler ärgert: Für den Ausbau der gefährlichen Schnellstraße sei eine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich. |
gefunden bei: http://kaernten.orf.at/stories/246610/
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