Die Beitrittsverhandlungen mit Kroatien könnten 2008 in eine „entscheidende Phase“ treten: „Wir vertrauen darauf, dass sich Kroatien entsprechend verhält.“ Doch der drängende Appell blieb genauso ohne Widerhall wie die heftigen Proteste der Adria-Anrainerstaaten Italien und Slowenien.
"Trotz des österreichisch-slowenischen Kulturabkommens ist diese Minderheit immer noch vielfältigen Benachteiligungen im täglichen Leben ausgesetzt. Es ist an der Zeit, dass Laibach die deutschen Altösterreicher endlich als autochthone Volksgruppe anerkennt und ihnen die selben Rechte einräumt wie der italienischen und der ungarischen Minderheit", betonte der freiheitliche EU-Mandatar.
Beitritt Kroatiens im Mittelpunkt
Zur Lösungskompetenz Sloweniens hinsichtlich der Probleme am Balkan meinte Mölzer, dass hier der Beitritt Kroatiens im Mittelpunkt stehen müsse. "Natürlich nimmt die Frage der Unabhängigkeit des Kosovo die Ressourcen der EU und des künftigen Vorsitzlandes Slowenien in Anspruch. Aber das darf nicht dazu führen, dass Kroatien die Zeche bezahlt. Daher wäre es wünschenswert, wenn Laibach die Weichen für den Beitritt des mitteleuropäisch geprägten Kroatiens 2009, spätestens aber 2010 stellt", schloss Mölzer.
gefunden bei: http://derstandard.at/?url=/?id=3166285


Croatia Highlights
Krka Wasserfälle
Stories Archiv
Feedback










